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Im 11. Jahrhundert n Chr. haben die Mönche damit begonnen die überwucherten Hänge des Genfersees urbar zu machen, um dort Reben anzubauen. Das in den Eiszeiten von den Gletschern zurückgelassene Gestein wurde benutzt um die Mauern zu errichten, die die Hänge des Lavaux noch heute stützen.
Als Winzer des dritten Jahrtausends ist Pierre-Luc Leyvraz bestrebt, dieses Erbe weiterzupflegen. Er bewirtschaftet sein Weingut nach den Grundsätzen der Integrierten Produktion (IP). Die mosaikartig angelegten Parzellen seines Weinguts liegen an Steilhängen und sind hauptsächlich mit Chasselas bepflanzt.
Indem er auf hohe Traubenqualität achtet und besonderen Wert auf eine behutsame Verarbeitung im Keller legt, versucht Pierre-Luc Leyvraz die Nuancen und Feinheiten des Chasselas zu extrahieren. Er lässt seinen Wein lange auf Hefe gären, damit sich die komplexen Aromen voll entfalten können.
Unbestrittener Star ist der Saint-Saphorin Grand Cru „Les Blassinges“: Achtfacher Finalist des Chasselas-Cup-Vinum: 1. Rang 1998, 4. Rang 2000, 4. Rang 2001 und 2. Rang 2003. «Geheimtipp» des Hachette-Weinführers, Ausgaben 2001 und 2004.
1. Rang Grosser Preis des Schweizer Weins 2007.
1. Rang Lauriers de Platine Terravin 2008.
Die gleiche Sorgfalt widmet er auch seinen anderen Weinen:
St-Saphorin „Plant du Rhin“ : Rebsorte Sylvaner, im Schutz der Steinmauern angebaut
St-Saphorin „Pinot & Gamay“ : Assemblage aus Pinot Noir und Gamay.
St-Saphorin „Pinot Noir“ : alte Blauburgunderreben
St-Saphorin „Barriques“ : Assemblage aus Gamaret, Garanoir, Diolinoir und Ancellotta.
Die Weinbereitung erfolgt in neutralen Metallbehältern und in Barriques, die sich in den Gewölbekellern zweier Waadtländer Häuser aus den Jahren 1778 und 1850 befinden.